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Nur vor ca. 2.000 Jahren wurde das östliche und südliche Afrika fast ausschließlich von den Batwa und verwandten Jägern und Sammlern bewohnt. Die Batwa Pygmäen sind selten größer als 1,50 Meter und haben eher eine bronzene Hautfarbe. Ursprünglich lebten sie als Halbnomaden in vorübergehenden aus Blättern und Ästen gebauten Behausungen im Regenwald. Die Männer gingen auf die Jagd mit Pfeil und Bogen oder stellten Fallen, die Frauen sammelten essbare Früchte und Gemüse. Eben was der Wald so hergab. Ursprünglich lebten die Batwa im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und Kongo.

Nun kam es natürlich so, wie es immer kommen muss mit den letzten Naturvölkern unserer Erde. Den Batwa wurde über die Laufe der Jahre Stück für Stück der Lebensraum von anderen Farmern (in Uganda den Bantu) durch Abholzung des Regenwaldes weggenommen. In der Bwindi Region wurden die letzten drei verbleibenden Waldstücke in den 1930iger Jahren als Naturreservate eingestuft. Diese Einstufung sicherte zumindest den Erhalt dieser Waldstücke. Es war ihnen auch gestattet in den Wäldern zu jagen und zu leben, allerdings änderte sich der Status der Gebiete, zuvor waren sie Batwa Community Land, nun wurden sie zu staatlichen Land.

In 1991 wurden die Waldgebiete in Nationalparks (Bwindi und Mgahinga) umgewandelt. Auch auf Druck von internationalen Sponsoren wurde das Gesetz erlassen, dass alle in den Nationalpark lebenden Menschen das Gebiet verlassen müssen und das Jagen und sonstiges Nutzen des Waldes wurde untersagt. Auf der einen Seite natürlich gut für die Gorillas, auf der anderen Seite eine Katastrophe für die Batwa. Sie wurden aus ihrer Heimat, die sie seit Jahrhunderten bewohnt haben, vertrieben. Über Nacht wurden sie zu illegalen Siedlern, deren traditioneller Lebensstil kriminalisiert wurde.

Heute sind mehr als 80% der schätzungsweise 3.500 in Uganda lebenden Batwa landlos. Und keiner der Communities hat noch Zugang zu den Regenwäldern, wo sie ihren Weg zu leben leben könnten. Die Batwa Communities wurden meist auf staatliches Land gesetzt, das sich nicht für landwirtschaftliche Zwecke nutzen lässt. Die Lage der Batwa ist wirklich verheerend. Aber worüber wundern wir uns, überall auf der Welt wird mit den Naturvölkern ähnlich umgegangen, ob mit den San in Namibia, mit den Indios in Amerika etc.

Neben der Beraubung der Möglichkeit ihres t

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