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Wie schon im letzten Artikel erwähnt, verbrachten wir unsere erste Nacht in Chipata auf einem netten, schattigen Campsite. Man merkte schon, dass wir langsam Zentralafrika verließen und in das mehr touristisch geprägte südliche Afrika kamen. Die Infrastruktur (Campingplätze, Supermärkte, Tankstellen etc.) wurden deutlich besser. Also wir beschlossen auf unserem Campsite, Mama Rulas, Essen zu gehen und erstmal mit ein bisschen Bier die bittere Pille des hohen Road Tax runter zu spülen. Dabei half uns ein richtig gutes Essen und Sandre, ein südafrikanischer Tourguide, den wir im Camp kennengelernt hatten. Ein netter Kerl, der auf dem Weg nach Malawi war, um seine nächste Gruppe abzuholen. Wir lieben immer Abende mit jungen Tourguides, erstens haben sie echt gute Geschichten auf Lager und zweitens richtig gute Tipps. Auch Sandre empfahl uns nochmal wärmstens nach Zimbabwe zu fahren. Es ist eigentlich sein Lieblingsland. Und er gab uns den Tipp nicht in Breightbridge nach Südafrika einzureisen, sondern lieber wieder zurück nach Botswana und darüber nach Südafrika. Breightbridge muss auf südafrikanischer Seite fürchterlich in Sachen Korruption sein. Dort lassen sie dich gerne bei der Einreise warten, nur gegen ein paar USD gehts dann schneller. In etwa so. 😉

Nun gut, wir verdauten den Ärger mit der Road Tax – this is Africa – und freuten uns auf den nächsten Tag. Denn obwohl wir die Straße illegal fahren mussten (aufregend!), fuhren wir trotzdem Richtung South Luangwa Nationalpark. Selbst Harry, der in Deutschland nicht über rote Ampeln geht, war dabei! 😄 Also ging es los auf der wunderbar neu geteerten Straße Richtung Safari! Endlich mal wieder Tiere schauen, hatten wir eigentlich seit der Masai Mara nicht mehr. Leider kann man im South Luangwa nicht campen, sondern nur in sehr teuren Lodgen übernachten. Also wählten wir als erstes camp Croc Valley. Das hatten wir von Big Nick auf einer Party in Uganda empfohlen bekommen. Mit 13$pppn nicht das günstigste, aber direkt am Fluss mit Blick auf die Hippos und Crocs und einem riesen Pool. Der musste auch sein, die Temperaturen kletterten tagsüber an die 40 Grad. Für den nächsten Morgen buchten wir Harrys ersten geführten Game Drive. Wir wollten unbedingt Leoparden sehen, denn für die Leoparden ist South Luangwa bekannt. Neben uns auf dem Campsite schliefen auch 2 österreichische Pärchen, die einen zu Besuch, die anderen nach Südafrika ausgewandert. Die Auswanderer hatten auch schon in den 90igern einen Tripp mit einem alten Unimog durch Afrika gemacht, aber weder Ost-noch Westroute, nein in der Mitte durch – die harte Tour. Die beiden schliefen im Zelt und überließen den Gästen ihren Truck. 

Also zurück zum Game Drive. Natürlich sahen wir einen Leoparden, Löwen, Büffel, Elefanten, Giraffen und und und (seht euch die Bilder an, es war super!). Als wir vom Drive wieder heim kamen sahen wir die Österreicher wieder, ob wir auch von den Pavianen geweckt wurden. Ja die sind morgens auf unserem Auto rumgesprungen. Gut sie hatten wegen der Hitze nur unter dem Mückenschutz des Zeltes geschlafen. Der Mann wurde netterweise von Pavianpisse im Gesicht geweckt – auch eine schöne Art wach zu werden. 😄😄

Da am Abend zuvor ein Touroperator die ganze Zeit neben uns telefoniert hatte und wir schon von etlichen gehört hatten, dass das Wildlife Camp ein paar Kilometer weiter viel schöner sein sollte, machten wir uns an dem Tag dorthin auf. Und ja es war um so vieles schöner und ruhiger! Sie hatten auch ein Wasserloch direkt am Camp, dort kamen oft Elefanten zum Baden und Trinken vorbei, so hatten wir uns das vorgestellt! Dort blieben wir noch drei Nächte und machten fleißig Game Drive. 

Eine Sache muss man noch erwähnen, die Zambianer sind wirklich extrem freundliche und nette Leute. Auch die Ranger in South Luangwa, eigentlich hätten wir für unseren Unimog, weil wir ja schwerer sind, den doppelten Eintrittspreis für das Auto zahlen müssen. Der Ranger fragte aber Harry, ob er damit zufrieden wäre oder ob er nicht noch verhandeln möchte. Er bot von sich an, dass wir nur den einfachen Preis zahlen müssen. Auch am nächsten Tag rechnete er ein bisschen hin und her und kam zu dem selben Ergebnis. Das tat unserer Reisekasse ganz gut. 😉 Nun sehr aber selbst, was wir alles im South Luangwa erleben konnten:

 

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Eberhard
Dezember 15, 2018 at 08:16 Reply

Tolle Bilder habt ihr gemacht.

Harry
Dezember 15, 2018 at 08:28

Danke. Bei der Kulisse machen sich gute Bilder aber auch leicht 😉☺️

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