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Nach den 6 Nächten in Tanga machten wir uns super entspannt Richtung Dar es Salaam auf. Denn hier hatten wir ein ganz besonderes Schmakerl für unsere Reise vor, einen kleinen Abstecher nach Sansibar ? In Dar es Salaam hatten wir auch bereits ein Protea Hotel über die Hotelpunkte (kurz zur Info, wenn wir beide arbeiten, reisen wir viel und müssen daher oft in Hotels übernachten – tut man dies in der selben Kette, kann man viele Punkte ansammeln und diese für kostenlose Übernachtungen wieder einlösen) gebucht. Es war eher ein Hotel für Langzeitgäste mit kleinen Apartments inkl. Küche, also perfekt für uns. In Dar Es Salaam hatten wir auch noch einiges zu erledigen. Zum einen hat sich ein riesiger Wäscheberg angesammelt. Klar haben wir zwischendurch immer mal wieder mit der Hand gewaschen (ja langsam kann ich das recht gut ?), aber die letzte Maschinenwäsche war in Nairobi. Also schon eine gewisse Zeit her… ? Denn man muss sagen, Wäsche waschen ist wirklich eins der schwierigsten Sachen auf der Reise. Klar Handwäsche geht immer, aber so richtig sauber wird das nicht, es riecht nur wieder besser. ? Und wenn man es machen lässt (die afrikanischen Muttis können das wirklich richtig gut), ist es selbst für uns Europäer richtig teuer. Also wir hatten bestimmt 15 kg Wäsche ?

Dann hatten wir seit einigen Tagen, bzw. seit Uganda, noch ein ganz anderes Problem. Ich glaube, wir hatten nicht geschrieben, dass wir ganz am Anfang unserer Reise in Italien ein zahnbezogenes Problem hatten. Nun es begann, als wir am Gardasee ankamen, Harry hatte Zahnschmerzen. Zuerst nicht wild, wir dachten vielleicht eine Zahnfleischentzündung. Sind dann lieber nochmal am Gardasee zum deutschen Zahnarzt. Der hat ein bisschen Karies weggemacht und meinte das wärs. Naja das war es aber nicht. An dem Abend, als wir den Unimog in den Hafen gestellt haben, sind wir in Ravenna noch in eine gemütliche italienische Kneipe gegangen, um nochmal die gute Pasta zu essen. Mir gegenüber beim Essen lief Harry plötzlich kreidebleich an, die ganze Farbe ist aus seinem Gesicht gewichen. Er hatte solche Schmerzen, dass er an die frische Luft gehen musste. Nach ein bisschen hin und her beschlossen wir, nochmal nach Hamburg zu fliegen und dort zum Zahnarzt zu gehen (denn mit Zähnen will man auf der Reise definitiv keine Probleme haben…). Long story short, wir also nochmal für 3 Nächte nach Hamburg, Harry zum Zahnarzt, Zahnarzt eine provisorische Lösung für den Zahn, die die 9 Monate halten sollte (eine Wurzelbehandlung – es war nämlich eine Wurzelentzündung – dauert ja mehrerer Sitzungen), und ab von dort nach Kairo. Natürlich hat der Zahn keine 9 Monate mitgemacht, nach ca. 3 Monaten gingen wieder leichte Schmerzen los. Wir hatten noch ein Knochen-Antibiotikum dabei, das wurde genommen, damit wir die Zeit bis Dar Es Salaam noch überbrücken konnten. Das hat auch ganz gut geholfen. Trotzdem stand also in Dar Es Salaam auch ein Zahnarzt Besuch an. Wir hatten wieder eine Praxis von einem deutschen Zahnarzt ausfindig gemacht, der hatte allerdings nur einen Termin nach unserem Urlaub auf Sansibar.

Was das beste war, wir konnten unsere Unimog for free auf dem bewachten Parkplatz des Hotels stehen lassen. Also machten wir uns mit dem Flieger auf nach Sansibar. Nun einige von euch fragen sich jetzt bestimmt, warum die nicht die Fähre nehmen. Tansania macht es einem manchmal nicht so einfach. Die Fähre konnte man nicht online buchen, sondern man müsste in ein Office. Die Preise von 50$pp pro Fahrt müssten bar in USD gezahlt werden und nicht in Tansania Schilling – Kreditkarte ging auch nicht. Für Langzeitreisende echt eine schlechte Kombination. Also entschieden wir uns für einen Flug, gleicher Preis, weniger Umstände. Also nix wie ab zum Flughafen (schön mit Uber, das hat ganz gut funktioniert). Der Flug – eigentlich für 50 Minuten angegeben – dauerte ca. 10 Minuten mit einer sehr kleinen Propellermaschine. Hat auch fast garnicht gelohnt ein Lied über Kopfhörer anzumachen… ?

Auf Sansibar sollten wir auch Freunde von uns treffen. Echt ein super Zufall, sie hatten eine Tour zur Besteigung des Kilimandscharo gebucht und wollten danach ein paar Tage auf Sansibar ausspannen. Lustigerweise genau zu dem Zeitpunkt als wir kamen (wir haben uns sogar ein Taxi vom Flughafen ins Hotel geteilt) – im selben Hotel waren wir die ersten 3 Nächte auch noch (auch alles diese Punktegeier… ?). Respekt auf diesen Weg nochmal an die 4 für die Besteigung! Wir hatten uns schön für 3 Nächte im Hilton Hotel im Norden der Insel einquartiert. Ich lass eher die Fotos für Zanzibar sprechen, ich sag nur so viel, tolle Hotels, toller Strand, tolle Bar, tolles Essen – wir entspannten uns voll und ganz. Die letzten 2 Nächte von insgesamt 5 verbrachten wir in der Nähe von Stonetown und schauten uns auch einen Tag Stonetown an. Eine tolle Atmosphäre hat diese Stadt – so überhaupt nicht nach Afrika, sondern eher nach Karibik. Für uns war es mal eine willkommene Abwechslung. ?

Wieder angekommen in Dar Es Salaam freuten wir uns auf unseren Unimog. Ja wir haben ihn schon ein wenig vermisst. ? So wir mussten ja noch unsere Wäsche waschen lassen. Wir hatten uns einen Laundry Shop rausgesucht, der auch Sonntag offen hatte (wir kamen Samstags wieder von Zanzibar). Also wir hin, unsere Laundry hat ca. 60 Euro inkl. 20% Rabatt gekostet – wie teuer! Naja es musste mal wieder sein… ? Der Zahnarztbesuch bei Harry lief auch super – nach 4 Nächte konnten wir wieder aus Dar Es Salaam aufbrechen und uns auf den Weg Richtung Malawi machen. Denn wir hatten einen fixen Anschlag – am 23. Oktober kommen Anny und Chris nach Windhoek und wir fahren 2 Wochen durch Namibia! Straffer Zeitplan also – am 26.9. ging es da Dar los, wir hatten noch über 3.500 km vor uns und mussten einmal den Kontinent von Ost nach West durchqueren!

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